Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik (WGG)

             Wissenschaftskreis Genomik und Gentechnik (WGG)

Historie und Aktivitäten des WGG

Im November 2025 konnte der WGG als Verein auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblicken.

Die Geschichte des WGG beinhaltet eine Vorgeschichte und kann in drei Phasen gegliedert werden:

Die Vorgeschichte 

Phase 1: Initiative pro-Gentechnik 1997 – 1998

Phase 2: Loser Zusammenschluss von Wissenschaftlern zum Wissenschaftskreis Grüne Gentechnik 1998 –                  2000

Die Geschichte

Phase 3: Der Verein Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik e.V (2000 – 2022) und                  Wissenschaftskreis Genomik und Gentechnik e.V. (2022 –    

Vorgeschichte Phase 1

„Initiative pro-Gentechnik“

Diese Initiative kann als eine Keimzelle für den Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik angesehen werden. Diese Gründungsinitiative erfolgte aus mehreren vorausgegangenen Zusammenkünften von Wissenschaftlern bei einem Treffen Anfang 1997 in Mühlheim an der Ruhr. An dem Treffen nahmen 14 Personen teil und sie befürworteten die Gründung einer Gruppe von kommunikationswilligen Wissenschaftlern aus dem Bereich der Gentechnik mit dem Namen „Initiative pro-Gentechnik“. Die Bildung eines strukturierten Vereins wurde nicht angestrebt. Diese Gründung erfolgte doch mehr im „stillen Kämmerlein“. Ein Auftritt der Gruppe oder von einzelnen Wissenschaftlern unter dem Logo ist nicht bekannt. Der gezeigte Flyer wurde in der Hoffnung auf Resonanz breit von den Teilnehmern, insbesondere in Bildungseinrichtungen, verbreitet. Zahlreiche Anfragen sind bei den Wissenschaftlern eingegangen. Ob diese aufgrund des Flyers oder aus vorangegangen Aktivitäten und Informationsveranstaltungen der Wissenschaftler erfolgten, kann heute nicht mehr nachvollzogen werden, da die beteiligten Wissenschaftler (w/m) unabhängig agierten und kaum ein Informationsaustausch zwischen ihnen stattfand. Im Internet sind keine Informationen über diese Initiative der Wissenschaftler auffindbar.

Bekannt sind ca. 56 Auftritte / Veranstaltungen der Wissenschaftler. Sie erfolgten in der Regel ohne Bezug auf die Initiative, sondern unter den Namen ihrer Institution.

Vorgeschichte  Phase 2 

Loser Zusammenschluss zum „Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik“ (WGG)

Die in der „Initiative pro-Gentechnik“ zusammengefundenen Wissenschaftler agierten völlig unabhängig. Weder eine Koordination der Aktivitäten noch Informationen untereinander erfolgten. Dies war unbefriedigend! Daher wurde von einigen Akteuren beschlossen, einen losen Zusammenschluss der Wissenschaftler unter dem Namen „Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik“ (WGG) herbeizuführen. Dieser Zusammenschluss und dessen Aktivitäten sollten von Prof. Dr. Kl.-D. Jany vom Molekularbiologische Zentrum der Bundesforschungsanstalt für Ernährung, Karlsruhe koordiniert werden. 

Dieser Zusammenschluss erfolgte nicht wie bei der „Initiative pro Gentechnik“ im Stillen, sondern wurde am 25. August 1998 auf einer Pressekonferenz im Presseclub Bonn der Öffentlichkeit vorgestellt. Dem Wissenschaftlerkreis gehörten zu diesem Zeitpunkt 31 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an.

Geschichte

Der Verein - Organisation 2000 - 2025

Die vorangegangene Zeit hat gezeigt, dass die Organisationsform als loser Zusammenschluss nicht zweckmäßig und zielführend ist. Daher wurde überlegt trotz einer unklaren Finanzierung aber hin zu einer besseren Organisation, einen Verein mit Geschäftsführer und -stelle zu gründen. Noch einigen Sondierungsgesprächen mit den Wissenschaftlern und möglichen Unterstützern sowie Sponsoren, wurde das Wagnis eingegangen. Am 23. November 2000 wurde der lose Zusammenschluss von Wissenschaftlern institutionalisiert und auf der Gründungsversammlung in Karlsruhe in einen Verein überführt. Auf der Gründungsversammlung waren 15 anwesend.

 

Bei Registergericht Frankfurt/Main ist WGG unter der Registernummer 12060 als Verein eingetragen und von Finanzamt Frankfurt-Höchst als gemeinnützig anerkannt.

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